Referenz · Produktiv im Einsatz

Die ganze Fertigung — live in einem Browserfenster.

14 CNC-Maschinen, eine PV-Anlage und ein Kompressor melden ihren Zustand in Echtzeit — und zu jeder Maschine steht daneben, was sie laut abas ERP gerade fertigt und was als Nächstes ansteht. Vorher verteilte sich dieses Bild auf Grafana-Diagramme, ERP-Masken und den Gang durch die Halle.

Realisiert für R&W Maschinenbau
Maschinen-Dashboard mit Live-Kacheln aller CNC-Maschinen: Auslastung, Status und aktueller Auftrag aus abas

Das Ergebnis — ein MES nach Lastenheft

Vom Lastenheft des Kunden zur produktiven Oberfläche: Ist-Zustand der Maschinen und Soll-Zustand der Fertigung, zusammengeführt in einem System.

16
Maschinen & Anlagen live
6
Datenquellen-Typen, eine Oberfläche
5 s
Aktualisierungstakt im Browser
Live-Zustand

Jede Maschine eine Kachel — ehrlich und in Echtzeit.

Läuft, bereit, gestört, aus oder offline: Die Rohstatus aller Steuerungen werden auf ein einheitliches Ampelschema normalisiert. Die Auslastung wird gegen die bisher vergangene Tageszeit gerechnet — eine seit Mitternacht durchlaufende Maschine zeigt zu jeder Uhrzeit 100 %. Bei Störungen steht der konkrete Alarmtext direkt auf der Kachel.

Einheitliches Ampelschema Faire Auslastung Alarmtexte
Soll trifft Ist

Der Arbeitsvorrat kommt direkt aus abas.

Zu jeder Maschine zeigt die Kachel den laufenden Auftrag aus der abas-Arbeitsvorratsliste: Bauteil, Arbeitsgang, Gesamt- und offene Menge, Fortschritt, Endtermin. Beim Überfahren erscheinen die nächsten geplanten Arbeitsgänge — in genau der Reihenfolge, in der abas sie einplant. Auch Arbeitsplätze ohne Maschinenanbindung (Senkerodieren, Montage) bekommen ihre Auftragskachel.

abas-Infosystem per REST Aktueller Auftrag & Vorschau Mengen & Fortschritt
Drill-down

Detailseite mit Laufzeit-Historie — auch am Handy.

Ein Klick öffnet die Maschinenseite: großer Auslastungs-Gauge, alle geplanten Arbeitsgänge, der NC-Programmkopf mit Soll-Zeiten — und die Laufzeit-Historie als Balkendiagramm, umschaltbar zwischen Woche, Monat und Jahr, bis hin zur Gesamtlaufzeit seit Erfassungsbeginn. Das Layout ist für die Werkhalle gemacht: es funktioniert auf dem Meister-PC genauso wie auf dem Smartphone.

Woche / Monat / Jahr Gesamtlaufzeit Mobiltauglich

Ein Blick ins Cockpit

So sieht der Alltag des Dashboards aus — hier mit Beispieldaten.

Dashboard-Übersicht mit Maschinenkacheln: Auslastungs-Gauges, Status-Badges und Auftragsdaten aus abas

Die Übersicht: jede Maschine mit Auslastung, Tageslaufzeit, Stückzahl und dem laufenden abas-Auftrag samt offener Menge und Endtermin. Gruppiert nach Fräsen, Drehen und Werkzeugbau — dazu PV-Anlage und Kompressor als Equipment-Kacheln.

Maschinen-Detailseite mit aktuellem Auftrag, geplanten Arbeitsgängen und Laufzeit-Historie als Balkendiagramm

Die Detailseite einer Drehmaschine: aktueller Auftrag mit Fortschritt, die nächsten Arbeitsgänge aus abas und die Laufzeit-Historie — vom Wochenüberblick bis zum Maschinenzähler mit über 14.000 Betriebsstunden.

Maschinen-Detailseite in der Smartphone-Ansicht

Dieselbe Seite auf dem Smartphone: der Meister sieht Maschinenzustand und Arbeitsvorrat auch am Handy in der Halle — ohne App, direkt im Browser.

Sechs Datenquellen, eine Oberfläche

Jede Maschine spricht anders. Die Connectoren sammeln alles ein, normalisieren es und schreiben in eine gemeinsame Zeitreihen-Datenbank (InfluxDB) — das Dashboard liest nur noch aus einer Quelle.

MTConnect — die Okuma-Flotte

Dreh- und Fräszentren liefern über das offene MTConnect-Protokoll Status, Programm, Spindeldaten und Laufzeiten. Neue Maschinen findet der Connector per Auto-Discovery im Netz von selbst — inklusive der Auswertung des NC-Programmkopfs mit Zeichnungsnummer und Soll-Zeiten.

Okuma CNC Auto-Discovery

Brother — wenn es kein Protokoll gibt

Die Brother-Bearbeitungszentren haben keine Maschinendaten-Schnittstelle — wohl aber eine Weboberfläche. Der Connector liest sie direkt aus und liefert dieselben normalisierten Werte wie MTConnect. Keine Maschine bleibt außen vor, nur weil ihr ein Standard fehlt.

HTML-Auswertung Kein Retrofit nötig

abas ERP — der Arbeitsvorrat

Die Auftragsdaten kommen per REST-Schnittstelle direkt aus einem abas-Infosystem — dieselbe Arbeitsvorratsliste, die auch die BDE-Terminals zeigen. Kein Zwischensystem, keine Doppelpflege: was die Fertigungssteuerung plant, steht auf der Kachel.

abas REST / Infosystem Nur lesend

Energie & Druckluft

Die PV-Wechselrichter melden per Modbus TCP, das Smart Meter über SMA-Speedwire, der Atlas-Copco-Kompressor über sein Herstellerprotokoll. Daraus entstehen Equipment-Kacheln mit Energiefluss, Autarkiequote, Stromkosten und Systemdruck — Fertigung und Infrastruktur in einem Bild.

Modbus TCP SMA Speedwire

Wie wir es umgesetzt haben

Bestehendes weiternutzen, Fehlendes ergänzen, alles verifizieren.

Illustration: Dokumentation wird mit der Lupe gegen echte Messwerte geprüft

Verifiziert statt vermutet.

Jede Schnittstelle wurde gegen das echte System geprüft — vom abas-Infosystem bis zu den Feld-Varianten der NC-Programmköpfe. Dabei fanden und behoben wir nebenbei einen Datenverlust, der eine Zeichnungsnummer je nach Schreibweise verschluckte.

Am Live-System gemessen Versteckte Fehler gefunden
Illustration: Buchungen auf einer Zeitachse, ein Fehler wird automatisch wiederholt

Ehrlich, wenn etwas fehlt.

Liefert ein Connector keine Daten, zeigt die Kachel „Offline" statt fälschlich „steht". Fehler einer Datenquelle sind isoliert — eine gestörte Maschine oder eine hängende Abfrage kippt nie das ganze Dashboard.

Offline-Erkennung Fehler isoliert
Illustration: Belege fließen über die REST-Schnittstelle in das ERP

Konfiguration statt Code.

Neue Maschinen entstehen per Klick: aus der Datenbank übernehmen oder aus den abas-Arbeitsplätzen importieren, Gruppe und Zuordnung wählen — fertig. Jede Änderung wird protokolliert, die Oberfläche ist per Login geschützt.

Maschinen per Klick Änderungsprotokoll
Illustration: Server und Container laufen im eigenen Haus

Auf vorhandener Infrastruktur.

Das Dashboard läuft als Docker-Container auf dem bestehenden Linux-Server des Kunden und nutzt die vorhandene Zeitreihen-Datenbank weiter — die Historie seit Erfassungsbeginn blieb vollständig erhalten. Keine Cloud, keine Lizenz pro Maschine.

On-Premise Docker

Was heißt das für Sie?

Der Maschinenpark von R&W ist nur ein Beispiel. Dieselbe Handschrift bringt auf einen Schirm, was bei Ihnen Zustand und Aufträge kennt — herstellerunabhängig, auch ohne moderne Schnittstelle.

CNC-Maschinen aller Hersteller BDE / MDE ERP-Arbeitsvorrat Energie & Photovoltaik Druckluft & Haustechnik Prüfstände & Messmaschinen Altmaschinen per Retrofit

Wissen Sie gerade, was Ihre Maschinen tun?

Wenn der Blick auf die Fertigung heute Grafana, ERP-Masken und einen Gang durch die Halle braucht: Erzählen Sie uns davon. Meist steckt mehr in Ihren Maschinen, als Sie sehen.

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